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Onkologische Tumorkonferenz
Einmal wöchentlich, jeden Montag von 17 bis 19 Uhr, trifft sich das Team der interdisziplinären Tumorkonferenz, um für alle Patientinnen unseres Brustzentrums eine Therapieempfehlung zu entwickeln, die dem neusten Stand onkologischer Behandlung entspricht.
Die Tumorkonferenz findet abwechselnd an geraden Wochen im Marien-Hospital, an ungeraden Wochen im Evangelischen Krankenhaus Wesel statt. Der Teilnehmerkreis besteht aus Mitarbeitern der:
- Gynäkologie
- Radiologie
- Pathologie
- Strahlentherapie
- Hämatonkologie
- Pflege (Breast Care Nurse)
- Niedergelassene Gynäkologen
Das Brustzentrum bietet auch allen anderen Mitarbeitern sowie zuweisenden Ärzten die Teilnahme an. Eine Teilnehmerliste wird geführt.
Ablauf der interdisziplinären Tumorkonferenz:
Der anmeldende Arzt stellt die Patientin vor. Danach erläutert der betreuende Radiologe die Diagnostik (z.B. Mammographiebilder, Thorax CT, Mamma-MRT, Knochenscan).
Die Leiterin der Pathologie beschreibt die histologischen Befunde: Tumorstadium, Tumorgröße, Lymphknotenbefall, Fernmetastasierung. Ist der Tumor hormonabhängig? Wie ist der HER-2 Score? Wurde der Tumor im Gesunden entfernt, u.s.w.
Anschließend diskutieren die Teilnehmer über das weitere Vorgehen:
- Welche Therapieempfehlung ergibt sich aus den vorliegenden Befunden?
- Gibt es für die Patientin eine geeignete laufende Studie?
Nach Beschlussfassung erfolgt die Protokollierung.
- Ein Patientenbezogenes Protokoll wird ausgefüllt und vom behandelnden Chefarzt unterschrieben freigegeben.
- Das Originalprotokoll wird in der Patientenakte abgelegt .
- Der Zuweiser erhält per Fax ein Protokoll.
- Die besprochene Patientin wird zeitnah von ihrem behandelnden Arzt über die Therapieempfehlung informiert und aufgeklärt.
- Der Beschluss der onkologischen Konferenz wird im Entlassungsbrief aufgenommen.
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